A story about how i fell in love with P

Ich bin verliebt, habe Schmetterlinge im Bauch und bin besoffen vor Glück. Alles dreht sich, als würde ich immer noch auf dem Karussell im Jardin de Tuileries sitzen. Paris, oh Paris, du hast es mir so angetan! Die richtigen Worte zu finden, um das auszudrücken, was ich gefühlt habe als ich vergangene Woche zum ersten Mal Pariser Boden betreten habe, fällt mir nicht leicht. Mein erster Gedanke, als ich am Trocadéro stand war nur: warum zur Hölle warst du hier nicht schon viel eher?

„Wer der Mode in ihrer luxuriösesten Form verfallen ist, kennt nur ein Ziel: Paris, das Herz der Haute Couture und die Wirkungsstätte von Ikonen wie Karl Lagerfeld oder Christian Louboutin.“ – Megan Hess

Genau vier Wochen ist es her, als mich meine Omama anlässlich meines Geburtstages mit einer Reise nach Paris überraschte. Im Nachhinein gesehen war es einer der besten Geschenke meines Lebens!

Wenn ich sage, dass ich mich in Paris ab dem ersten Augenblick verliebt habe, dann ist es keinesfalls so, weil es die ganze Instagram-Blogger-Welt scheinbar genauso tut, NEIN. Paris hat mich auf so viele Art und Weisen umgeworfen, überrascht und fasziniert. Die Stadt ist ein wahres Prachtexemplar, glänzt mit den schönsten Straßen, den süßesten Eisenbalkonen und den ansehnlichsten Gebäuden überhaupt. Eine Ecke ist fotogener als die andere. Die Menschen sind dort so ausgeglichen, strahlen eine Ruhe und Gelassenheit aus und sind zudem meist très chic. Paris ist kurzgesagt eine nie stillstehende Inspirations-Sprudelquelle.

Natürlich haben wir viele Hotspots der Modemetropole abgeklappert und erkundet. Da sich die meisten von euch wahrscheinlich dafür interessieren, von welchen ich hier genau spreche und wo diese zu finden sind, möchte ich euch in diesem Artikel alles zusammenfassen.

Place du Trocadéro

Wohl einer der bekanntesten Plätze Paris ist der Trocadéro. Er befindet sich unmittelbar vor dem Eiffelturm, gelegen am rechten Seineufer. Dort tummeln sich die Massen an Touristen, chinesischen Hochzeitsmodels und Schwarzmarktverkäufern. Zu jeder Tageszeit ist dieser Platz voll, was ihm aber überhaupt keinen Abbruch tut, denn all jene sind so friedlich, entspannt und einfach nur glücklich, den Tour Eiffel vor der Nase zu haben. Es ist schon ein wahrlich beindruckender Moment, wenn man aus der gleichnamigen Metrostation aussteigt, wenige Meter geradeaus läuft und plötzlich das Wahrzeichen Frankreichs in seiner vollen Pracht sieht. Der Wohl schönste Augenblick am Eiffelturm? Bei Dunkelheit funkelt er zu jeder vollen Stunde für fünf Minuten. Das Raunen der Menschen, die Begeisterung, Gänsehaut pur!

Avenue Montaigne

Champs-Élysées hin oder her, für mich noch viel beeindruckender war die Avenue Montaigne und das aus zwei Gründen: Zum einen dieser waaaahnsinnig tolle Dior Store, bei dem ich mir auch ein kleines Mitbringsel gekauft habe und zum anderen das Restaurant L’Avenue, eines DER Fotomotive schlechthin. Wer so modebegeistert ist, wie ich, dem rate ich wirklich, sich den Dior Store von Innen anzuschauen. Die elegante Stadtvilla ist ein wahres Museum, ein Paradies angefangen von Interieur über Accessoires bishop zu den Haute Couture Kollektionen. Ich weiß gar nicht genau, durch wie viele Räume wir mit unserem Dior-Glas gelaufen sind, welches uns, gefüllt mit eisgekühltem stillen Wasser, kredenzt wurde, so groß, so mächtig ist es dort. Die aktuelle Show läuft dort in der Decke des Gebäudes auf eingebauten Monitoren, wie verrückt ist das denn bitte? Neben insgesamt drei verschiedenen Dior Stores findet man aber auch Größen wie Chanel, Céline, Louis Vuitton, Saint Lauren, Prada…

 

Jardin des Tuileries

Der Tuileriengarten ist der bekannte Schlossgarten unmittelbar am Louvre Museum. Einst war er der Privatgarten der Königinnen und Könige, heute erfreut er nicht nur Touristen, sondern auch viele Pariser, die den Ort nutzen um ein gutes Buch zu lesen oder sich zur wöchentlichen Yogastunde zu treffen. In den Sommerferien bietet der Park aber ein weiteres Highlight: er begrüßt seinen traditionellen Jahrmarkt, ein Fest für Jung und Alt, Touristen und Einheimische. Das „Fête des Tuileries“ geht insgesamt zwei Monate vom 22. Juni bis zum 26. August. Von den insgesamt 60 Attraktionen haben wir zwei genutzt: das Riesenrad und das Riesenkarussell. Letzteres war ein ganz persönliches Highlight. Unser Timing war nahezu perfekt, an einem Sonntag vormittag war das Fest noch nicht überlaufen und die Attraktionen öffneten gerade ihre Türen. Glücklicherweise wurde das Karussell extra für meine Mama und mich in Gang gebracht, sodass wir allein über Paris flogen und dabei ein sehr schönes Bild entstanden ist. Ein Glück hab ich so eine tolle Fotografin, die meine Ideen und Vorstellungen so umsetzt, wie ich es gern mag.

Palais Royale

Das Gelände des Palais Royale befindet sich ganz in der Nähe des Louvre. In einem Hof nahe des Gartens und des Kulturministeriums findet man die sogenannten Säulen von Buren. Insgesamt sind es 260 achteckige, schwarzweiß gestreifte Säulen, die mittlerweile zu den Wahrzeichens Paris und beliebtesten Fotospots gehören. Wir hatten dort ganz schön zu tun, ein gutes Foto zu shooten, auf dem keine anderen Leute zu sehen waren, weil der Hof sehr voll war und natürlich alle die gleiche Idee hatten. Aber es hat geklappt, seht selbst:

Montmartre & La Maison Rose

Der Mädchentraum schlechthin! Im romanischsten Stadtteil Paris, genauer gesagt in Montmartre, steht das wohl schönste rosa Farben Café aller Zeiten. Auch da tummeln sich die Fashionblogger, um DAS perfekte Bild zu schießen. Meine Mama war auch hier sehr geduldig und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Das Viertel Montmartre hat aber noch so einiges mehr zu bieten. Berühmt ist es für seine Basilika Sacré-Cœur und die sagenhafte Aussicht über ganz Paris. In den kleinen Gassen findet man auch viele kleine Läden, tolle Restaurants und einen Markt, bei dem sich die Maler und Karikaturisten nur so tummeln. Man hätte dort stundenlang stehen und zusehen können, wie sie die Leute porträtiert haben. Weiter unterhalb findet man den Moulin Rouge. Es bietet sich hier wirklich an, ein paar Taler in die Bimmelbahn zu investieren und eine kleine Rundfahrt (35min) durch Montmartre zu machen, so sieht man in kurzer Zeit sehr viel und muss nicht alles erlaufen.

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